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Eine
Auswahl von Kräutern finden Sie hier:
| Birke |
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| Familie: |
Birkengewächse |
| Bezeichnung: |
Betula
alba |
| Beschreibung: |
Im
Frühjahr liefert die Birke besonders wertvolle Inhaltstoffe |
| Verwendete
Pflanzenteile: |
Blätter,
Blattknospen, Saft durch Anzapfen |
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Verbreitung: |
Europa,
nicht im Mittelmeerraum |
| Inhaltsstoffe: |
Ätherisches
Öl, Phosphate, Vitamin C, Calcium, Gerbstoff, Methylsalicylsäure,
Betulin, Bitterstoffe, Saponine, Flavone |
| Medizinische
Wirkung: |
Blutreinigend,
Stäkung der Abwehrkräfte, besonders hilfreich
bei Husten, leicht entwässernd, Blasenentzündung,
Nierenschwäche, Nierensteine, Rheuma, Gicht, Ödeme, Ekzeme,
Allergien, Haarausfall, Schuppen |
| Blütezeit: |
März,
April |
| Anmerkung: |
Für
eine langfristige Anwendung sehr gut geeignet. |
| Sammelzeit: |
Blattknospen:
März - Mai, Blätter Mai - Juni |
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| Brennessel |
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| Familie: |
Brennesselgewächse
(Uriticaceae) |
| Bezeichnung: |
Die
große Brennessel (Urtica dioica) wird auch als Donnernettel,
Hanfnessel, Zingel , Große Neddeln und Tissel bezeichnet.
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| Beschreibung: |
30-150
cm hohe Pflanze, die im Frühjahr eine vierkantige Laubsprosse
austreibt. Sowohl Laubsprosse als auch ihre Blätter
sind mit Brennhaaren besetzt. |
Verbreitung: |
Die
Brennessel kommt auf der nördlichen Hemisphäre in den
gemäßigten Regionen vor. Sie wächst auf Auwäldern und
an den Ufern von Gewässern. |
| Inhaltsstoffe: |
Hoher
Chlorophyll- und Eisengehalt, Magnesium, Kalium, Calcium,
Natrium, Kieselsäure, Vitamin C, Histamin, Ameisensäure,
Gerbstoffe, Serotonin, Flavonoide |
| Medizinische
Wirkung: |
Blutreinigend,
bei Eisenmangel, Mineralstoffmangel, Stoffwechselstörungen,
Haarausfall, Ekzemen, harntreibend, unterstützend
bei Erkrankungen der Nieren und Harnwege, bei chronischem
Durchfall, bei Mutterstuten fördert sie den Milchfluss |
| Warnung: |
Bei
innerlicher Anwendung kann es bei der Verwendung älterer
Pflanzen wegen ihrer Nesseln zu Magenreizung und Nierenschädigung
kommen. |
| Sammelzeit: |
März
- August, Samen Frühherbst |
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| Johanniskraut |
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| Familie: |
Hartheugewächse
(Hypericaceae) |
| Bezeichnung: |
Das
Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird auch Tüpfelhartheu,
Johannisblut, Blutkraut, Hexenkraut, Herrgottsblut und
Teufelsflucht genannt. |
| Beschreibung: |
Johanniskraut
wird ca. 40-60 cm hoch. Die gegenständigen Blätter haben
eine durchscheinende Punktierung. Die Blüten stehen
rispenähnlich und besitzen 5 gelbe Kronblätter. |
| Verwendete
Pflanzenteile: |
Blüten |
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Verbreitung: |
Die
Pflanze war ursprünglich in Europa zu Hause. Sie kommt
aber inzwischen in den meisten Regionen der Erde vor.
Sie benötigt kalkhaltigen Boden und viel Sonne. |
| Inhaltsstoffe: |
Johanniskraut
enthält ätherisches Öl, Rutin, Hypericin, Flavonoide,
Quercitrin und Pseudohypericin. |
| Medizinische
Wirkung: |
Die
Pflanze wirkt krampflösend, antidepressiv, adstringierend,
beruhigend und antiviral. Sie wird in der Naturheilkunde
deshalb bei Depressionen, Nervenbeschwerden, Krämpfen,
Virusinfektionen, Wunden, Magenschleimhautentzündung,
Magengeschwür, Neuralgie, Angstzuständen und als Leber-
und Gallentonikum eingesetzt. |
| Blütezeit: |
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| Anmerkung: |
Warnung:
Bei Lichteinwirkung entstehen aus Hypericin giftige
Substanzen die zur Lichtkrankheit führen können. |
| Sammelzeit: |
Ende
Juni bis September |
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| Löwenzahn |
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| Familie: |
Korbblütengewächse
(Compositae / Asteraceae) |
| Bezeichnung: |
Löwenzahn
(Taraxacum officinale) wird im Volksmund auch Pusteblume,
Ringelblume, Kettenblume, Kuhblume, Milchstock, Hundeblume
und Lampe genannt. |
| Beschreibung: |
Die
Pflanze überdauert mit ihrer Pfahlwurzel, die wie die
ganze Pflanze den Milchsaft führt, den Winter. Am Wurzelstock
bildet sich eine Blattrosette. Die hohlen Blütenschäfte
tragen den gelben Blütenkopf. |
| Verwendete
Pflanzenteile: |
Blätter,
Blüten, Wurzel |
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Verbreitung: |
Löwenzahn
ist in den meisten Teilen der nördlichen Halbkugel verbreitet.
Er gedeiht auf allen Böden. Man findet ihn sowohl im
Flachland als auch im Gebirge. |
| Inhaltsstoffe: |
Seine
Inhaltsstoffe sind Vitamin A, B, C, D, Triterpene, Cumarine,
Carotinoide, Mineralstoffe und Taraxin. |
| Medizinische
Wirkung: |
Er wird als entgiftendes und harntreibendes Mittel eingesetzt.
Im Gegensatz zu anderen Diuretika kommt es beim Einsatz
der Blätter nicht zur Ausschwemmung von Kalium, da diese
selbst Kalium in hohen Dosen enthalten. Die Pflanze
wird auch bei Magen- Darmbeschwerden, Appetitlosigkeit
und bei Leber und Gallenleiden verwendet, sowie bei
chronische Gelenkerkrankungen, chronische Hautleiden,
chronisches Rheuma, Nierensteinen und Wassersucht |
| Blütezeit: |
Frühling |
| Anmerkung: |
Warnung:
Bei Verwendung des Saftes aus den Stengeln der Pflanze
kann es zu Taraxacin- vergiftungen kommen. |
| Sammelzeit: |
Blätter
und Blüten: Frühling, Wurzel: Frühling oder Frühherbst |
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| Thymian |
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| Familie: |
Lippenblütengewächse
( Lamiaceae / Labiatae ) |
| Bezeichnung: |
Der hier abgebildete Sandthymian wird auch Feldkümmel,
Kandelkraut, Gundel, Feldthymian und Quendel genannt.
Lat. Thymus serpyllum |
| Beschreibung: |
Die
mehrjährige, bis zu 15 cm hohe Pflanze besitzt schwach
verholzte Äste mit runden oder vierkantigen Stengeln.
Die grünen Blätter sind oval. Die Blütenstände bestehen
aus rotvioletten Blüten die in Scheinquirlen angeordnet
sind. |
| Verwendete
Pflanzenteile: |
Blätter |
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Verbreitung: |
Der
Sand-Thymian ist in Europa beheimatet und wächst auf
trockenen Wiesen und Heiden. |
| Inhaltsstoffe: |
Die
Pflanze enthält ätherisches Öl (u.a. Thymol), Flavonoide,
Kaffeesäure, Gerbstoffe, Harz, Saponin, Pentosane |
| Medizinische
Wirkung: |
Der
Sand - Thymian wirkt stark antibiotisch bei Bakterien
und Pilz- infektionen. Er wird bei Husten, Keuchhusten,
Bronchitis, Erkältungen Atemwegsinfektionen und Halsschmerzen
verwendet. Wegen seiner Bitterstoffe findet er auch
bei Magen - Darmerkrankungen Anwendung. Aber auch Faden
und Spulwürmer wurden mit dieser Heilpflanze behandelt. |
| Blütezeit: |
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| Anmerkung: |
Die
Pflanze sollte nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet
werden.
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| Sammelzeit: |
im
Frühsommer vor der Blüte |
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Außerdem
Kräuter und Informationen zu folgenden Gesundheitsbereichen:
Wirkstoffe
der Heilpflanzen
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